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Späte Hawaii-Qualifikation für Barbara Hopfgartner


Bereits am 4. Juni bestritt Barbara Hopfgartner den Ironman (European Championship) in der Hansestadt Hamburg. Ziel war ganz klar die Qualifikation für die WM in Kona! Trotz eines bewusst locker gewählten Tempos und relativ wenigen Schwimmeinheiten im Vorfeld stieg Babsi schon nach 1:13 aus dem Wasser der Alster. Nach einer kurzen Konfusion in der Wechselzone (falsches Sackerl erwischt!), trat sie ihre Reise auf der Radstrecke an. Leider kam sie nach 30 km an der Stelle vorbei, an der sich der tödliche Unfall ereignete und Babsi musste miterleben, wie vergeblich um das Leben des Motorradfahrers gekämpft wurde. Mit Tränen in den Augen fuhr sie die restlichen 150 km zu Ende und begab sich nach 5:29 h Radzeit auf die Laufstrecke. Anfangs fühlte sie sich sehr gut, nur dann trat wieder Seitenstechen auf und sie musste von ihren Supportern erfahren, dass es der Motorradfahrer leider nicht geschafft hatte. Mit Tränen und dem Stechen im Bauch kämpfte sie sich weiter, und es ging dann auch immer besser, je länger der Marathon dauerte. Sie konnte eine entscheidende Athletin noch überholen um in den Bereich der Kona Slots zu kommen. In ihrer AG wurden 12 Slots vergeben und sie finishte in einer Zeit von 10:49:31 (Marathon: 3:55h) als 13. in ihrer Altersklasse.

Nun begann das lange Warten und Zittern, ob es sich schließlich doch noch ausgehen würde. Endlich! Nach zwei Wochen kam die erlösende Nachricht "Kona, baby!" Wir gratulieren ihr recht herzlich und sind im Gedanken bei der verunglückten Person.

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