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Die Chroniken von Zell am See

Die Abordnung vom Top Team Tri, die Zell am See zum Kochen bringen wollte (und sollte!) bestand heuer aus dem Präsidenten höchstselbst, Katzi, den Chicas Ruth und Claudia, Marianne und Sabine inklusive dem fantastischen Support-Team Michael und Markus.

Zell am See zeigte sich von seiner allerbesten Seite und wartete mit 27 Grad Lufttemperatur und keiner einzigen Wolke auf, Wind gab es ebenfalls keinen. Diese Umstände kamen vor allem den Damen zugute, die wie gewohnt ganz stark aufzeigten:

Marianne eroberte mit einer Zeit von 5:30:35 den starken 3. Platz in ihrer Altersklasse. Was genau während des Rennens vorgefallen ist, wissen wir leider nicht, das Strahlen auf den Sieger-Fotos lässt allerdings rückschließen, dass sie mit ihrer Leistung sehr zufrieden ist.

Auch Katzi war fulminant unterwegs und sicherte sich mit 5:29:38 den 2. Platz in ihrer Altersklasse. Lediglich mit ihrer Laufleistung war sie selbst nicht ganz zufrieden, für alle anderen sah das Ergebnis allerdings ziemlich eindeutig nach einem erfolgreichen Renntag aus.

Claudia und Ruth begannen den Tag als Team und schwammen gemeinsam durch den See und sprangen Hand in Hand aus dem Wasser, danach sollten sich ihre Wege trennen. Claudia wollte die Radstrecke geruhsam angehen, ihr Rad Diva hatte dazu aber ihre eigene Meinung und hat Gas gegeben. Zu Recht, denn am Ende schaute ein guter 4. Platz in der AK mit 5:47:36 heraus (es fehlten nur 3 min aufs Stockerl!). Damit hat Claudia ihre offene Rechnung mit Zell erfolgreich begleichen können.

Ruth hat trotz Pipipause und angeregter Diskussion in der Penaltybox so stark am Rad vorgelegt, dass sie auch auf der Laufstrecke nicht mehr eingeholt werden konnte. Mit einer Zeit von 6:44:34 hat sie ihre AK gewonnen und sich damit einen Platz bei den Weltmeisterschaften gesichert.

Vom Pech verfolgt war der Präsident Franz selbst - der mitten im Rennen unbedingt was Neues ausprobieren wollte und dann an der ungewohnten Konsistenz der Maurten Gele gescheitert ist, diese direkt retourgehen hat lassen und sich trotz intensiver Speiberei in 5:25:21 zum Finish gefightet hat.

Sabine hat ihre "ach, das geht sich schon irgendwie aus" Philosophie auf dem Walk-Run des Halbmarathons intensiv kontempliert (und bereut!) und gelobt Besserung in ihrer Trainingsroutine, damit beim nächsten Mal keine nassen Tränenflecken auf dem T-Shirt des Supporters zurückbleiben und alle früher essen gehen können.

Alles in allem wieder ein sehr erfolgreicher Tag fürs Top Team Tri mit starken Zeiten, Podestplätzen und wichtigen Erkenntnissen, die für die nächsten Rennen genutzt werden sollten.

 
 
 

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