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Das 4-blättrige Kleeblatt in Klagenfurt


Der Juni. Die Zeit der Erdbeeren, des Spargels und des Ironman Klagenfurt. Das TTT wollte eigentlich mit dicker Hose in dem Bundesland einmarschieren, welches für seine schönen Seen und die Unfähigkeit das “CH” auszusprechen bekannt ist. Leider hat der Verletzungsteufel immer noch/schon wieder zugeschlagen. Rene Landwirt war noch nicht fit genug, dazu musste musste die zweite Bäurin, Julia auch noch kurzfristig absagen. Nachdem auch Walter Federmann als Topfavorit bei den Ironkids noch rekonvaleszent ist, lag es an Georg Frad (nicht am Bild), Christoph Waidringer und den beiden Langdistanz Rookies Robert Schedl sowie Thomas Schönauer die Kohlen für unseren Verein aus dem Feuer zu holen.

Georgie Frad war bereits aus dem Wasser, als viele Athleten noch gar nicht drinnen waren. Nach nur 1:00:01 hatte er bereits wieder trockene Beine. Platz 1 in der AK, trotz der für ihn ungewohnten Badehaube. Auch am Radl ging die Post ab. Zumindest auf der ersten Radrunde. Nachdem er zu diesem Zeitpunkt schon zu viel Vorsprung hatte, wurde er vom Triathlongott mit Kreuzweh gehandicaped. Leider verlor er somit wertvolle Zeit und seine gute Laune. Zu Fuß konnte er dann leider auch nimmer so aufholen wie gewünscht. Trotzdem ein respektabler 6. Platz und eine Bombenzeit von 10:12:48!

Arm an Lebensjahren, aber reich an Ironman-Erfahrung ist Christoph Waidringer. Auch er schwamm ganz vorzüglich. Als er seinen treuen Plastikesel vom Ständer nahm, kam der große Schock. Sein Rad wurde manipuliert! Eine Steckachse wird nicht von selber locker…

Vermutlich ist er zu jung, zu intelligent, zu gutausgebildet, etc… Das ruft natürlich einige Neider auf den Plan. Da er nicht wusste, was noch alles manipuliert wurde, konnte er jetzt nicht ungebremst durch Südkärnten hobeln. Auf der Laufstrecke kamen dann auch noch die üblichen Krämpfe daher. Trotzdem blieb er unter 11h und in den besten 30% seiner AK.

Nicht viele Infos haben wir leider wieder von Robert Schedl. Es war ein Rennen unter dem Radar. Er passierte auf der Laufstrecke auch unseren Außenreporter, als dieser gerade sein wohlverdientes Mittagsschläfchen hielt. Dennoch konnte er seinen ersten Ironman in 12:18h abschließen. Herzliche Gratulation!

Der zweite Rookie, Herr Dr. Schönauer, sollte aber fast die Überraschung des Tages werden! Obwohl er sich noch immer kein funktionierendes Fahrrad leisten kann, bügelte er mit feinen 5:18h über die Radstrecke. Auch den Marathon lief er erotisch in 3:52h. Wenn er seinen kavitierenden Schwimmstil noch etwas verbessern kann, kann er in den Triathlon-Olymp aufsteigen. Wir sagen euch: Merkt euch diesen Namen!


 
 
 

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