Die Generalprobe für Klagenfurt
- st.rieger
- vor 23 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Aufgrund der zeit- und örtlichen Nähe zum Ironman Klagenfurt stellt die Challenge St. Pölten eine gute Gelegenheit dar, das Rennoutfit schon mal auszuführen.
Unser Team stellte wie üblich wieder einige (zum Teil schon etwas ältere) Herren und Julia Bauer ab. Aber wie erging es unseren Sportlern und Julia? Mein Job ist es, dieses Geheimnis zu lüften.
Christoph Biegler schwamm und radelte sehr gut, aber das war es dann auch schon. Gut, laufen durfte er beim Aquabike ohnehin nicht. Er erreichte mit 3:19 h den sehr guten 9. Platz in seiner AK!
Unser von der Dienstzeit her jüngstes Vereinsmitglied, Herr Robert Schedl findet sich schon gut zurecht bei uns und zeigt auch schon ansprechende Leistungen. Sub 6h in St. Pölten muss man erst mal erreichen!
Für Roman Eder hätte am Sonntag ein durchaus gelungener Tag werden können. “Hätte-hätte-Fahrradkette”! Denn sein Umlenker war nicht von Springer Edelstahl gefertigt und zerbröselte unter der der Wucht den Romans Beine produzierten. Notdürftig geflickt fuhr er mit dem Sound eines Klapotetz weiter. Auch er blieb aber noch locker unter 6h.
Wie am Mannschaftsfoto erkennbar, musste unser Teamarzt Thomas Schönauer noch kurz vor dem Start eine Not-OP durchführen und Kollegen Christoph Waidringer den Auspuff reparieren. Schöni ist bekannt dafür, seinen Gegnern im Wasser noch etwas Vorsprung zu lassen, um dann an Land zu attackieren. Doch auch er hatte Probleme mit seinem Rad. Eine Schraube bei seiner Jausenbox wurde locker und drohte den Reifen zu zerstören. Auch auf der Laufstrecke hatte er Materialprobleme. Zeugwart Rene Bauer hat ihm wohl das falsche Schuhwerk mitgegeben. Trotzdem brauchte er nur 5:17h. Respekt!
Christoph Waidringer ging mit großen Erwartungen in das Rennen. Nach einem guten Schwimmen zog er auf der Radstrecke mehr Jünger hinter sich her als Hansi Hinterseer bei einer Fanwanderung. Um die lästigen Fans abzuschütteln gab er enorm Gas. Was zwar eine Traum-Radzeit, aber leider auch eine für ihn nicht ganz so zufriedenstellende Laufzeit ergab. So blieb er knapp 4 min über den Sub 5.
Thomas Gugler war mit seiner Leistung nicht zufrieden und auch zu keinem Interview im Ziel bereit. Trotzdem: 5:01:28!
Eine absolute Machtdemonstration lieferte Julia Bauer ab. Wie eine Bachforelle im Wasser, zeigte sie auch an Land, wie stark sie derzeit ist. Aufgrund ihrer etwas kürzeren Körperlänge hatte sie leichte Vorteile beim Gegenwind und konnte durch enorme Tritt- bzw Schrittfrequenz wie der Roadrunner über den Asphalt ballern und sensationell SUB 5(!) sowie den 9. Platz in der Age Group ernten.
Georg Frad, der zweite in unserer Bande der Einhaarigen Banditen, muss sich langsam überlegen, ob er sich nicht beim AMS zum Triathlonprofi umschulen lassen sollte. Mit der schnellsten Schwimm- und Radzeit, sowie der zweitschnellsten Laufzeit seiner Altersklasse holte er sich mit einer Zeit von 4:31h den Tagessieg in der M55 und war schon am Heimweg als seine Verfolger ins Ziel kamen. Oida




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