Summer In The City
- st.rieger
- vor 6 Minuten
- 2 Min. Lesezeit

Die österreichischen Staatsmeisterschaften im Sprinttriathlon standen am Programm und somit galt es wieder fleißig Punkte für die Vereinswertung zu holen. Da der Bewerb diesmal in Wien stattfand und vom ORF live übertragen wurde (viele Model-Karrieren starteten so), hatten wir auch diesmal wieder ein Sondereinsatz-Kommando am Start. Die Athleten wurden von Teamcaptain und Stahltycoon Walter Federmann handverlesen. Beginnen wir diesmal mit den Männern, da die Herren über eine Stunde vor den Damen starteten.
Michael Schicke wurde maßlos enttäuscht. Brav kämpfte er sich durch die Fluten, fuhr mit dem Messer zwischen den Zähnen am Rad und rannte sich die Seele aus dem Leib um im Ziel dann mit zwei Stück Kuchen und einem Cola abgespeist zu werden…
Robert Schedl war inkognito da und wurde von keinem anderen Teilnehmer zwischen Start- und Ziellinie gesehen. Eine gute Leistung erbrachte er dennoch.
Michael Endl spürte noch etwas den Trainingsrückstand im Wasser, doch steigerte er sich von Disziplin zu Disziplin. Am Ende des Tages konnte unser großer Schweiger noch die zweitbeste Laufleistung aller TTTler hinbrennen.
Stefan Rieger konnte sein grünes Trikot als Führender der Schönheitswertung souverän verteidigen und seinen Vorsprung sogar noch ausbauen.
Gerhard Albrecht fand das Preis/Leistungsverhältnis des Rennens etwas minder und lief deshalb noch eine Extraschleife. Leider verpasste er deshalb das Stockerl und wurde 5. in seiner AK.
OA Dr. Thomas Schönauer war trotz seines Starts in St. Pölten auch gestern dabei, da unser Teilnehmerfeld aus 40+ Athleten bestand und er durch seine Fachgebiete Geriatrie und Palliativmedizin durchaus nützlich sein konnte. Dass er in seiner AK ausgezeichneter 7. wurde, soll dabei nicht unerwähnt bleiben!
Roman Eder ließ sich auch nicht von einem St. Pölten Start abhalten in der Seestadt dabei zu sein. Das war eine weise Entscheidung, denn er zeigte vor allem im Wasser und beim Abschlusslauf ordentlich auf. Mit fast einem 4:00er Schnitt bretterte er über die Laufstrecke. Auch er wurde 5. in seiner AK.
Auch der große Dominator der letzten Jahre, Herr Rene Bauer wird langsam aber sicher wieder ganz der Alte. Er lief mit einem Lächeln und ordentlich Schaum um seinen Mund (Tollwut-Schnelltest verlief negativ) ins Ziel. Dass er im Wasser seine Uhr verloren und wiedergefunden hat, ließ ihn sogar lächeln.
Wir hatten aber auch ein vierblättriges Damen-Kleeblatt am Start. Zu 3 Vierteln bestand es aus holden Maiden, die versuchten auszubessern, was ihre Ehegatten kurz zuvor verbockt hatten.
Braungebrannt und ebenfalls mit einem Lächeln lief Ruth Schicke über die Ziellinie. Die frischgebackene 60erin (Gratulation an der Stelle nochmal) genoss sichtlich die warmen Temperaturen.
Claudia Wraneschitz raste ebenso wie eine Wahnsinnige durch die Seestadt und hatte leider das Pech, dass drei Athletinnen in ihrer Agegroup etwas schneller waren als sie.
Ohne große Worte wie ihre gleich gute Hälfte absolvierte Rosemarie Endl dieses Rennen. Obwohl sie durch die Betreuung ihres Gatten kaum Zeit für Training hat, schaffte sie dennoch eine grundsolide Endzeit.
Natürlich gibt es bei uns kaum einen Bericht ohne Stockerlplatz. Den hatte auch diesmal wieder Martina Albrecht über. Gemäß ihrem Motto “loud and proud” wirbelte sie auf den zweiten Platz in ihrer Altersklasse. Herzliche Gratulation!




Kommentare