Vive la france
Dieses Wochenende war die 70.3 Weltmeisterschaft in Nizza. Damit alle gebührend gewürdigt werden können, durften die Damen am Samstag und die Herren am Sonntag starten.
Wie es sich für einen Triathlonverein geziemt, der auf sich hält, haben wir eine Delegation entsandt, um den Franzosen und der ganzen Welt zu zeigen, dass wir nicht nur
schnell, sondern auch schön sind. Da wir in Zell am See so großartig performed haben, haben wir eine Splittergruppe entsandt, die aus Katzi, Marianne und Franz bestand.
Der Rest konnte oder wollte leider nicht teilnehmen, daher mussten die drei alleine an den Start.
Der Samstag startete heiß - das Wetter sollte der Vorbote für die Stimmung im Rennen werden, auch das wurde heiß und spannend. Besonders spannend war, dass bei einer
WM die Straßen nicht für Autos gesperrt waren, das würde man eigentlich von einem renommierten Veranstalter wie Ironman, der sich die Teilnahme an seinen Rennen ja
durchaus auch etwas kosten lässt, erwarten - aber seis drum, im Triathlon ist auch die Adaptionsfähigkeit wichtig und so sind die Damen beide gut durchgekommen. Katzi
brauchte für dieses Unterfangen 5:44:24 und war ausgesprochen zufrieden mit diesem Ergebnis, vor allem, weil das diesjährige Trainingsjahr nicht so gut gelaufen (hehe) ist.
Marianne hatte große Pläne, die sich leider nicht umsetzen ließen. Sie kam nach 6:04:17 ins Ziel. Kopf hoch, Marianne, wir wissen, was du kannst - beim nächsten Mal läuft es besser!
Unser Präsident hat sich am Sonntag das Motto "gib alles!", das wir ihm vorab zukommen haben lassen, doch etwas zu sehr zu Herzen genommen - hätten wir dazusagen müssen, dass wir damit nicht auch seine Innereien und seinen Wasserhaushalt meinen? Jedenfalls hat er unsere Forderung übererfüllt und musste daher nach dem Rennen ins medical tent, weil er wirklich alles gegeben hat und daher komplett dehydriert und unterzuckert war. Wir starten jedenfalls demnächst ein GoFundme für den armen Präsi, damit er endlich was
Gscheits zu essen bekommt. Wie es sich für den Oberhäuptling gehört, hat er trotz seiner misslichen Lage nicht aufgegeben und sich nach 6:01:29 bravourös ins Ziel gekämpft. Chapeau!
Leider dürften auf der anspruchsvollen Radstrecke einige Unfälle passiert sein, da sind wir froh, dass unseren Athlet:innen nichts passiert ist und alle gut und halbwegs gesund wieder heimgekommen sind. Gute Besserung an alle, die leider nicht so glücklich waren!




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